Der Klee als Heilmittel
Wohl jeder von uns hat schon einmal Ausschau gehalten nach einem vierblättrigen Kleeblatt. Wenn man dann fündig wird, ist das Glück schon groß, das es verheißt, denn eigentlich trägt ein Stengelchen nur drei herzförmige Blätter.
Das Schöllkraut (Chelidonium majus)
Allein die unterschiedlichen Namen, unter denen Schöllkraut bei unseren Vorfahren bekannt war, bezeichnen, welch einen hohen Stellenwert dieses Heilkraut anno dazumal hatte.
Der Vogelknöterich (Polygonum aviculare)
Ein wenig ist diese Heilpflanze in Vergessenheit geraten. Ich meine zu Unrecht. Denn öfter schon konnte ich mich von ihrer ausgezeichneten Heilwirkung überzeugen.
Der Vogelknöterich ist eine der ältesten bekannten Heilpflanzen. Sie war schon dem berühmten Arzt Dioskurides (griechischer Arzt um 40 bis 90) bekannt. Er nutzte sie gegen Blutspeien, Bauchfluß und Cholera.
Aber auch die hl. Hildegard von Bingen legte den Knöterich über Nacht in guten Wein und verwendete ihn dann als Fiebermittel. Aus mittelalterlichen Überlieferungen ist bekannt, daß der Vogelknöterich eine stopfende und zusammenziehende Wirkung hat.
Kalmus (Acorus calamus)
Deutscher Ingwer, Magenwurz, Zehrwurz, Ackerwurz
Kalmus ist schon seit über 4000 Jahren im Nahen Osten bekannt und wurde bevorzugt zur Herstellung von Schönheitscremes und zur Erzeugung von heilsamen Rauschzuständen verwendet, z. B. auch von vedischen Sehern.
Die meisten Erkältungsphasen, die uns in der kalten Jahreszeit begleiten, sind mit mehr oder weniger starkem Husten verbunden.
Husten kann durch verschiedene Reize ausgelöst sein. Diese können infektiöser, allergener, chemischer oder toxischer Natur sein.
Immer ist er mit einer Reizung, zumeist jedoch einer Entzündung der Bronchialschleimhäute verbunden.
Diese Entzündung verursacht Husten. Die dabei ausströmende Atemluft kann eine Geschwindigkeit von bis zu 1000 km/h erreichen.
Wogegen Teebaumöl nicht alles hilft
Insektenstiche, Wunden, Entzündungen, Juckreiz, Abschürfungen, Fliegenplage, Zahnfleischbluten, Allergien. Teebaumöl drauf – und, praktisch fast über Nacht, läßt die Plage nach oder ist gar weg.
Warzen von Alters her das Symbol für Häßlichkeit.
In den historischen Märchen zierten sie die Nasenspitze von Hexen und bösen Menschen. Bis zum heutigen Tag hat ein Besitzer dieser ekligen Gewächse nur den innigen Wunsch – es möglichst rasch wieder loszuwerden.
Für unsere Ahnen stellte der Wegerich, besonders der Spitzwegerich, ein wichtiges Alltagsmedikament dar.
Der Name Spitzwegerich oder der seines Bruders, des Breitwegerichs, paßt ausgezeichnet. Dieses unscheinbare „Wild-“ Kraut ist an vielen Weges- und Wiesenrändern zu finden. Auch auf den meisten Natur- oder Weidewiesen kann man seine Bekanntschaft ma-chen.
Erstaunlich finde ich immer wieder, daß die meisten Menschen diese Pflanze mit den nervigen, leicht gezähnten, schmalen oder beim Breitwegerich ovalen, Blättern schon oft gesehen haben. Sie kennen die unbeblätterten Stengel mit den schmutzig weißen ährenförmigen Blütenständen. Von der einzigartigen Heilwirkung dieser als „Unkraut“ verrufenen Pflanze, die einem förmlich auf Schritt und Tritt begegnet, ahnen sie oft nichts.