Im Mittelalter wurde Augentrost bei geheimen Ritualen von Magiern und weisen Frauen verräuchert, um Hellsichtigkeit zu erlangen.
Ist ein ermatteter und erschöpfter Körper noch leistungsfähig? Nein, denn seine Energien sind aufgebraucht.
Heutzutage aber erachtet man Vitalität und Energie als Lebensquell.
Damit diese Quelle wirken kann, muss ihr Unterstützung gewährt werden. Ginseng ist eine solche Kraftquelle, die sich der moderne Mensch zunutze machen kann.
Tormentill wird auch Blutwurz genannt (Potentilla erecta)
Diese alte Heilpflanze hat ihren Namen, weil ihr Rhizom sich an den Schnittstellen oder Brüchen rasch blutrot färbt. Das liegt daran, dass die enthaltenen Gerbstoffe sich durch Sauerstoffeinwirkung in farbige Verbindungen umwandeln.
Umgangsprachliche Namen
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Rotklee ist reich an pflanzlichen Hormonen
Der Begriff Phytoöstrogene ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet etwa „pflanzliches Sexualhormon“. Phytoöstrogene gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, das sind Substanzen, die natürlicherweise in vielen Nahrungspflanzen vorkommen. Hauptvertreter unter den pflanzlichen Hormonen sind Isoflavonoide. Deren chemische Struktur ähnelt genau den Östrogenen, deren Produktion während der Menopause vom menschlichen Körper nicht mehr in gewohnter Weise produziert wird.
Wohl niemand kann sich dem Zauber einer Landschaft entziehen, die von Birken geprägt ist. Anders als jedes andere Gehölz symbolisiert die Birke das Beschwingte, Jungfräuliche, das Lebenserweckende, den Frühling eben.
Wahrscheinlich stammt diese Pflanze, die auf nährstoffreichen Böden gut gedeiht, aus Persien. Sie wird bis zu 2 Meter groß. Wegen des intensiven Geruchs wird sie auch Maggikraut genannt.
Die Herkunft des deutschen Namens Liebstöckl gibt zu verschiedenen Vermutungen Anlass. So wird der Pflanze auch eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.
Die populärste Verwendung finden die Blätter als Suppengewürz.
Weniger bekannt ist die Heilwirkung von Wurzeln und Samen, die im Übrigen ebenfalls diesen prägnanten Duft ausströmen.
Das Labkraut kennen wir alle. Es breitet sich auf Äckern, Wiesen und an den Zäunen aus und gilt als eines der zähesten Unkrautarten. Dabei teilt es sich in unterschiedliche Sorten: Das Klettenlabkraut hat grün-weiße Blütendolden, das Wahre Labkraut trägt goldgelbe Blüten und das Weiße Labkraut hat gelblich-weiße, zarte Blümchen, ähnlich dem Schleierkraut.
Alle drei Sorten haben einen honigartigen, herben Duft und bestimmen oftmals das Bild der Naturwiesen.
Malva silvestris
Diese wunderhübsche, pinkfarbene Wildpflanze gehört zur Familie der Malvengewächse.
Sie wird etwa 90 cm hoch und hat einen aufrechten, behaarten, eckigen Stengel. Die Blätter sind langgestielt, ebenfalls behaart und meist fünflappig gezähnt. Die Blüten zeigen fünf rosa- bis lilafarbende Blütenblätter, die jeweils mit drei dunkleren Streifen versehen sind.
Die Malve wächst an Feld-, Wiesen- und Wegrändern, Böschungen, ja sogar auf Schuttplätzen und an steinigen Hängen und Mauern. Man findet sie fast überall auf der Welt.
Von den Malven gibt es zahlreiche Arten, von der Gartenmalve bis zur Königsmalve, der Krausmalve, der Moschusmalve, bis hin zur Feldmalve und anderen mehr.
Die Malve wird auch Käsepappel oder Käsekraut genannt. Dies ist auf ihre käseförmigen Früchte zurückzuführen.