Mrz 15

Schließlich giert der Mensch doch geradezu nach High-Tech, möchte zu neuen Ufern aufbrechen und will Jungbrunnen für sich entdecken, die es noch niemals gab.
Und da soll man sich nach unscheinbaren Pflänzchen, nach winzigen Blütchen bücken, die ganz ohne unser Zutun bescheiden am Wegesrand blühen?
Gerade in diesen Zeiten verkündet die Gesundheits- und Schönheitsindustrie doch vollmundig die Entdeckung immer neuer, sensationeller Substanzen, die das Besiegen vieler Krankheiten und vor allem, die ewige Jugend versprechen.

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Feb 02

Legenden gibt es viele, die über den Salbei erzählt werden, aber diese hier ist für mich am schönsten: „Auf der Flucht vor Herodes bat Maria nach und nach alle Feldblumen um Unterschlupf für sich und das Jesuskind – doch leider vergeblich. Nur eine Pflanze half in dieser aussichtslosen Lage, öffnete ihre Blätter weit, um die beiden unterkriechen zu lassen und schloß dann den dichten Blättermantel wie zum Schutz.  Herodes und seine Männer konnten die Gottesmutter so nicht finden, und sie und das Kind waren gerettet. Zum Dank schenkte Maria der Pflanze große Heilkräfte, um damit für alle Zeit die Menschen von Krankheit, Siechtum und Tod zu erretten.“

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Dez 01

Zinnkraut oder Ackerschachtelhalm. Dieses wertvolle Heilkraut hat seinen Namen, weil es in früheren Zeiten als Putz- und Scheuerkraut verwendet wurde. Besonders zum Reinigen des wertvollen Zinngeschirrs fand es seinen Einsatz. Seine Heilwirkung geriet dann lange in Vergessenheit. Weiterlesen »

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Jul 28

Ein Blütenköpfchen hat ca. 400 kleine Blüten, aus denen das wertvolle Öl gewonnen wird
Die Früchte sind winzigst, ca. 20 000 Stück wiegen nur 1 g
Der große Nutzen dieser Heilpflanze ist heute wissenschaftlich nachgewiesen

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Jun 30

Die Blüten der Arnika haben die gleiche gelbe Farbe wie Wolfsaugen, deshalb vermutete man früher, daß das Wesen eines wilden Wolfes in der Pflanze steckte.
(Volksname: Bergwohlverleih, Fallkraut, Wolfsgelenga, Kraftwurz)

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Apr 28

Ein Fenchelstrauß über der Eingangstür schützte im Mittelalter die Bewohner vor Hexen und bösen Geistern
Fenchel ist ein wohlschmeckendes Gemüse, aber auch eine Gewürz- und Heilpflanze mit sehr langer Tradition. Schon im alten Arabien und in China wurde sie bei Lungenleiden sowie Nieren- und Blasenbeschwerden angewandt, und sogar gegen den Biß tollwütiger Hunde sollte sie helfen.
In Europa wuchs Fenchel nur im Mittelmeergebiet, bis Benediktinernonnen sie im 9. Jahrhundert auch nördlich der Alpen in ihren Klostergärten anpflanzten.
Sie nutzten die natürlichen Heilkräfte bei schlechter Verdauung und bei Erkältungen.
Und genau dafür wird Fenchel auch noch heute mit großem Erfolg eingesetzt.
Die ätherischen Öle desinfizieren und regenerieren die Schleimhäute der Verdauungsorgane Magen und Darm und auch die von Nase und Rachen.
Kräuter-Pfarrer Kneipp verordnete dieses exzellente Lungenmittel, das Schleim löst und die Schleimhäute abschwellen läßt, bei Husten, Keuchhusten und Asthma.

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Mrz 31

Würzen, heilen und der Liebe förderlich, das ist das Hexenkraut mit den vielen Namen

Anregende Wirkung
Die Krieger Athens durften in kriegerischen Zeiten keine Petersilie essen, denn man glaubte fest daran, daß sie sexuelle Energien wecken würde.
Die Insel der Nymphe Kalypso war mit einem Teppich aus Petersilie bedeckt, als sie Odysseus verführte.

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Mrz 10

Ist es wirklich ein „Zauberkraut“ (Volksname: Alchimistenkraut), wie der lateinische Namensursprung (alchemie) andeutet? Ganz sicher, denn sonst hätte die Anwendung von Frauenmantel nicht eine Jahrhunderte lange Tradition! Im Mittelalter sammelten Alchimisten die Wassertropfen, die das Frauenmantelblatt auspreßt, um damit aus wertlosen Metallen Gold herzustellen. Außerdem glaubte man, in diesen Tropfen das Elixier der ewigen Jugend gefunden zu haben. Ob ihnen das allerdings gelungen ist – wer weiß?

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