Wahrscheinlich stammt diese Pflanze, die auf nährstoffreichen Böden gut gedeiht, aus Persien. Sie wird bis zu 2 Meter groß. Wegen des intensiven Geruchs wird sie auch Maggikraut genannt.
Die Herkunft des deutschen Namens Liebstöckl gibt zu verschiedenen Vermutungen Anlass. So wird der Pflanze auch eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.
Die populärste Verwendung finden die Blätter als Suppengewürz.
Weniger bekannt ist die Heilwirkung von Wurzeln und Samen, die im Übrigen ebenfalls diesen prägnanten Duft ausströmen.
Das Labkraut kennen wir alle. Es breitet sich auf Äckern, Wiesen und an den Zäunen aus und gilt als eines der zähesten Unkrautarten. Dabei teilt es sich in unterschiedliche Sorten: Das Klettenlabkraut hat grün-weiße Blütendolden, das Wahre Labkraut trägt goldgelbe Blüten und das Weiße Labkraut hat gelblich-weiße, zarte Blümchen, ähnlich dem Schleierkraut.
Alle drei Sorten haben einen honigartigen, herben Duft und bestimmen oftmals das Bild der Naturwiesen.
Malva silvestris
Diese wunderhübsche, pinkfarbene Wildpflanze gehört zur Familie der Malvengewächse.
Sie wird etwa 90 cm hoch und hat einen aufrechten, behaarten, eckigen Stengel. Die Blätter sind langgestielt, ebenfalls behaart und meist fünflappig gezähnt. Die Blüten zeigen fünf rosa- bis lilafarbende Blütenblätter, die jeweils mit drei dunkleren Streifen versehen sind.
Die Malve wächst an Feld-, Wiesen- und Wegrändern, Böschungen, ja sogar auf Schuttplätzen und an steinigen Hängen und Mauern. Man findet sie fast überall auf der Welt.
Von den Malven gibt es zahlreiche Arten, von der Gartenmalve bis zur Königsmalve, der Krausmalve, der Moschusmalve, bis hin zur Feldmalve und anderen mehr.
Die Malve wird auch Käsepappel oder Käsekraut genannt. Dies ist auf ihre käseförmigen Früchte zurückzuführen.
Das kleine Kraftpaket
Im arabischen bedeutet der Name Alfalfa „Vater aller Nahrungsmittel“.
„Klein, aber oho“, dieser Ausdruck paßt hervorragend zu dieser kleeartigen Pflanze, die mit dem höchsten Gehalt an Mineralstoffen und Nährstoffen, den eine Landpflanze hier auf Erden haben kann, ein Kraftpaket für die Gesundheit ist.
Aber nicht nur wir Menschen profitieren von ihr, sie gehört zur weltweit am meisten angebauten Tierfutterpflanze, die frisch und auch als Trockenfutter verwendet wird. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich besonders mit dem hohen Anteil (1/5) an hochwertigen Eiweißen, wobei der Eiweißbestandteil Rubisco eingehender erforscht wird.
Wie Soja – ein Eiweißlieferant
Die Wissenschaftler gehen davon aus, daß Alfalfa vielleicht bald mit Soja auf eine Stufe gestellt werden kann, da es ebenfalls ein hochwertiger Eiweißlieferant ist.
Frische Alfalfasprossen sind ein zarter Genuß mit einem feinen Aroma.
Diese bezaubernd kleine Pflanze gehört zu den Veilchengewächsen. Ihre Blüten, die auf einem langen Stiel wachsen, sind etwa 2 cm groß und zumeist gänzlich gelb, gelb mit violett gefärbt oder dreifarbig, also gelb, violett mit weiß. Das wilde Stiefmütterchen (viola tricolor) und das Ackerstiefmütterchen, die auf Feldwegen, Ackerrändern und Gartenland wachsen, dürfen nicht verwechselt werden mit dem großblütigen Gartenstiefmütterchen, das keine Heilwirkung hat.
Die passenden Gewürze geben einem Gericht erst den richtigen Pfiff.
Noch wichtiger aber ist, daß die Gewürze dabei helfen, die Speisen schneller und effizienter zu verdauen. Damit dienen sie in hohem Maße der Gesundheit.
Der Klee als Heilmittel
Wohl jeder von uns hat schon einmal Ausschau gehalten nach einem vierblättrigen Kleeblatt. Wenn man dann fündig wird, ist das Glück schon groß, das es verheißt, denn eigentlich trägt ein Stengelchen nur drei herzförmige Blätter.
Das Schöllkraut (Chelidonium majus)
Allein die unterschiedlichen Namen, unter denen Schöllkraut bei unseren Vorfahren bekannt war, bezeichnen, welch einen hohen Stellenwert dieses Heilkraut anno dazumal hatte.