Wie wäre es mit ein wenig Mut. Überraschen Sie sich und Ihre Lieben mit hinreißenden Gerichten, deren Hauptdarsteller der – Chicorée ist
Ja, Sie lesen richtig. Auch als Gemüse bietet Chicorée schier unerschöpfliche Zubereitungsmöglichkeiten.
Klar doch, als Salat kennen wir diese hellen, gelblichen, am Strunk manchmal heftig bitteren Kolben schon längst. So ragen die spitzen Blätter, abgelöst, aus so manchem Salatteller, oder sie garnieren, als dekoratives Bett, das eigentliche (kalte) Gericht.
Auch zu pikanten Dips dürfen sie gelegentlich die Rohkostplatte erweitern.
Blaukraut, Roter Kappes oder Rotkabis, das ist unser guter alter Rotkohl
Diese überaus interessante Kohlsorte fristet ganz zu Unrecht neben seinem viel populärerem Bruder, dem Weißkohl, ein Schattendasein. Wird er genannt, verbindet sich mit seinem Namen automatisch die Vision von weihnachtlichem Gänsebraten oder allenfalls von deftigem Schweinebraten. Sonst findet diese knackige Kohlvariante höchstens noch Verwendung im Rohzustand, fein gehobelt, um frische Salate vor allen Dingen optisch aufzupeppen.
Die Pfefferminze Mentha piperita L.
Die Minze ist neben der Kamille die bekannteste und gebräuchlichste Heilpflanze.
Die verschiedenen Minzearten sind dem Menschen bereits seit Urzeiten bekannt. Man fand sie z.B. in ägyptischen Gräbern, die aus der Zeit um 1000 v. Chr. stammten.
Aus Überlieferungen ist zu entnehmen, dass Minze auch als kultischer Duftstoff verwendet wurde.
Die Kirsche Prunus avium L.
Schon unsere Großeltern wussten um die Heilkraft der Kirsche. In der Erntezeit wurde eine gehörige Portion von ihnen zu Saft gepresst und auf Flaschen gezogen. Bei Grippe oder anderen fiebrigen Erkrankungen verabreichte man dem Betroffenen diese Naturmedizin zur Erfrischung und um das Fieber zu senken.
Soja ist das Lebensmittel der Zukunft
Soja-Hack
Diese Sojasorte wird am häufigsten verwendet. Gekonnt zubereitet, erinnert sie in Bezug auf „Biss“, Aussehen und Verarbeitungsmöglichkeit am stärksten an Fleisch, genauer gesagt an mageres Rinder-Hack.
Der Einsatz ist überaus variabel und schmeckt beispielsweise in: Weiterlesen »
Süßgras-Gerstengras ist ein wahres Energiepaket.
Jeder Motor braucht für seinen Antrieb Kraftstoff. So komplizierter die Maschine, desto hochwertiger muss dieser sein.
Das weiß jeder Autofahrer und achtet darauf, dass sein kostbares Gefährt mit genau dem Benzin gefüttert wird, wie es für optimales Funktionieren vorgeschrieben ist.
Erst recht aber müssen bei Hochleistungsmotoren akribisch genau alle Energieerfordernisse erfüllt sein, sollen Garantieleistungen erbracht werden.
Schon bei unseren Vorfahren galt Brot als Grundnahrungsmittel und Sattmacher Nr. 1. Brot war damals erschwinglich und bestand aus naturreinen Zutaten
Erst im Rahmen unserer Wohlstandsgesellschaft hat sich in Sachen Brot eine riesige Sortenvielfalt entwickelt, an die der Anspruch gestellt wurde, die Geschmacksnerven zu kitzeln.
So wurde Brot zum Genussmittel und verlor durch unzählige Zusatzstoffe an Qualität
Chili bringt nicht nur den Mund zum Brennen, er hat eine ausgesprochen gesunde Wirkung.
Einer seiner vielen Inhaltsstoffe, das so genannte Capsaicin, ist in der Schmerzforschung bekannt. Es löst verspannte Muskulatur, lindert Schmerzen und ist gut für die Magenschleimhaut.
Es ist der Stoff, der Chilischoten und Cayennepfeffer scharf macht. Die Schärfe sendet Schmerzsignale ans Gehirn, das bewirkt die Ausschüttung von Stoffen, die zufrieden und euphorisch machen (Endorphine).
Aber Vorsicht, nicht übertreiben: zu viel Schärfe kann zu Magen- und Verdauungsbeschwerden führen!
Autorin: Nina Schlieske