„Die Bierschläuche essen den Meerrettich deswegen nicht gern, weil das beste Bier darauf nicht gut schmecket“
So sagte man schon in früheren Zeiten. Diese schlichte Feststellung leuchtet mir sofort ein: Meerrettich ist dermaßen scharf, daß neben ihm kein anderes Geschmacksempfinden möglich ist, jedenfalls nicht neben dem frisch geriebenen.
Denn dessen Geruch und Geschmack reizt auch zu Tränen.
Vor Jahren, in einem Wiener Restaurant, fühlte ich den Meerrettich hinter meinem Rücken nahen, denn ich fing an zu weinen, noch bevor er auf dem Tisch stand. Der frisch geriebene Kren, so heißt der Meerrettich in Österreich, ist mit gekochtem Schinken ein österreichisches Ostergericht.
Die unvermeidlichen Tränen, manchmal auch ein Brennen in den Augen, werden durch das scharfe Senföl verursacht, das im Meerrettich enthalten ist, neben Glucosinolaten und dem Vitamin C.
Meerrettich ist reicher an scharfem, flüchtigen Öl als alle übrigen Kreuzblütler, wie z.B. Rettich, Radieschen, Kresse oder Senf.
BSE-Skandal, Schweinepest, Hormonbomben im Geflügel. Beängstigende Nachrichten erreichen uns täglich.
Der Gesundheit zuliebe aber auf Fleisch verzichten? Muß das wirklich sein?
Krebs zu vermeiden ist keine Utopie.
Es braucht immer drei Dinge, bevor ein Krebs entsteht. Eine Krebszelle, ein auslösender Faktor und ein Immunsystem, das dies zulässt.
Auf die ersten beiden Faktoren haben wir nicht immer Einfluss, aber das Immunsystem lässt sich durch Ernährung, Bewegung und den Aufenthalt an frischer Luft stärken. Dem auslösenden Faktor aber können wir durch eine entsprechende Lebensweise begegnen. Besonders wichtig ist die Reduzierung von emotionalem Stress, die Auflösung von Ängsten, Sorgen und anderen Gefühlen durch die neuen Meridian-Energie-Techniken (M.E.T.).
Bluthochdruck und Arteriosklerose können irgendwann zu einem Herzinfarkt führen, das ist heute schon Allgemeinwissen. Dass es aber auch eine schleichende Schädigung im Herzmuskel geben kann, überrascht viele. Diese Herzmuskelschwäche oder Insuffizienz könnte oft verhindert werden, wenn man bedenkt, dass ein Muskel trainiert werden muss, um leistungsfähig zu sein.
Unter der Zuckerkrankheit leiden mittlerweile 5 Millionen Bundesbürger und die Tendenz ist steigend. Bedenklich ist es dabei, dass der Typ-2-Diabetes längst nicht mehr wie früher eine Alterskrankheit ist, sondern die gesamte Breite der Bevölkerung betrifft.
Die Ursachen liegen einesteils in der ererbten Veranlagung, andererseits an den Ernährungsgewohnheiten. Ist ein Elternteil Diabetiker, beträgt das Risiko für das Kind 40 %, als Erwachsener oder früher ebenfalls zuckerkrank zu werden. Dazu kommen noch generelle Probleme wie Bewegungsmangel, Übergewicht, fettes und üppiges Essen, wachsender Zuckerverbrauch u.a..
Kürbis – wer denkt dabei nicht zu allererst an die süßsauer eingelegten Würfel in Großmutters Einmachgläsern.
„Nee“, sagen viele Genießer ob dieser Erinnerung, „das muß ich nicht haben. Das ist ganz und gar nicht meine Geschmacksrichtung.“ Und schon bleibt einem eine der köstlichsten Gemüsesorten verschlossen.
„Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund!“ (Volksweisheit)
Dieser Spruch war unseren Vorfahren vertraut. Sie wussten, Bitterstoffe gehören zur Ernährung. Das war so selbstverständlich und unumgänglich, dass diese Erkenntnis von niemandem in Frage gestellt wurde. Endiviensalat, Grünkohl, Rosenkohl, ja auch Wermut, Magenbitter und eine Reihe von Küchenkräutern gehörten damals zu den Rezepten, die den Körper mit Bitterstoffen versorgten.
Es war einmal eine ruhige Reihenhaussiedlung. Dort lebten seit Jahren fast nebeneinander Frau Immerdick und Frau Wiederschlank.
An einem schönen Morgen strahlte die Sonne besonders hell ins Badezimmer. Beide Frauen traten fast zur gleichen Zeit auf die Waage. Natürlich nicht auf die gleiche, sondern jede auf ihre.
Aber die Entsetzensschreie beider hatten mindestens die gleiche Intensität. Fünfzehn Kilo zu viel, und das drei Monate vor dem 40. Geburtstag bei der einen und der Silberhochzeit bei der anderen. Beide Frauen kamen im Laufe des Vormittags zu ähnlichen Überzeugungen, nämlich dass unbedingt etwas geschehen musste, um so schnell wie möglich wenigstens zehn Kilo weniger zu haben.
