Wie wäre es mit ein wenig Mut. Überraschen Sie sich und Ihre Lieben mit hinreißenden Gerichten, deren Hauptdarsteller der – Chicorée ist
Ja, Sie lesen richtig. Auch als Gemüse bietet Chicorée schier unerschöpfliche Zubereitungsmöglichkeiten.
Klar doch, als Salat kennen wir diese hellen, gelblichen, am Strunk manchmal heftig bitteren Kolben schon längst. So ragen die spitzen Blätter, abgelöst, aus so manchem Salatteller, oder sie garnieren, als dekoratives Bett, das eigentliche (kalte) Gericht.
Auch zu pikanten Dips dürfen sie gelegentlich die Rohkostplatte erweitern.
Blaukraut, Roter Kappes oder Rotkabis, das ist unser guter alter Rotkohl
Diese überaus interessante Kohlsorte fristet ganz zu Unrecht neben seinem viel populärerem Bruder, dem Weißkohl, ein Schattendasein. Wird er genannt, verbindet sich mit seinem Namen automatisch die Vision von weihnachtlichem Gänsebraten oder allenfalls von deftigem Schweinebraten. Sonst findet diese knackige Kohlvariante höchstens noch Verwendung im Rohzustand, fein gehobelt, um frische Salate vor allen Dingen optisch aufzupeppen.
Zu dem Trennkostbericht von meiner Seminarteilnehmerin Elisabeth Walther aus Hürth hier meine Sicht der Dinge.
Bereits im Beratungsgespräch bemerkte ich, dass Frau Walther die Seminarteilnahme ernst nahm. Sie vermittelte mir ganz klar ihre Ziele. Sie hatte erkannt, dass es so nicht mehr weitergehen konnte mit der Gesundheit, besser gesagt, was noch davon übrig war – und dem Übergewicht.
Also startete sie hoch motiviert und freute sich so sehr an ihren gesundheitlichen Erfolgen mit einhergehender Gewichtsreduktion, dass es für mich als Seminarleiterin Freude pur war, sie zu begleiten.
Tja, und dann kam alles anders: Durch ernste familiäre Probleme und Sorgen fand sie die Zeit nicht mehr, um regelmäßig zu kommen. Okay, dachte ich bei mir, solche Phasen gibt es. Sie braucht jetzt diese Auszeit. Mit meinen regelmäßigen Anrufen saß ich ihr im Nacken – zwar liebevoll und verständnisvoll – aber ich war da. Und das war gut so. Immer wieder nämlich zögerte sie die weiterführende Seminarteilnahme hinaus. Ich spürte förmlich, wie der innere Schweinehund sich doch tatsächlich schon auf der Zielgeraden befand. Nein, so nicht! So leicht überlasse ich keine Seminarteilnehmerin diesem lästigen Kerl.
Ich dachte mir schon Blasen ans Hirn, wie ich es schaffen könnte, dass sie aus Überzeugung wieder teilnehmen würde und startete noch einen letzten Versuch. In dem Gespräch erklärte ich ihr, dass die berühmt berüchtigten „Ja-Aber-Sätze“ nur die Legitimation für ein Hinwerfen des Seminars seien. Sie möge bitte ihren von ihr selbst verfassten Trennkost-Artikel vom November 2002 durchlesen und wieder anfangen, die Kassette „Ich denke mich schlank“ zu hören.
Ich hatte mir vorgenommen, sie nach diesen endlosen Versuchen wieder auf Kurs zu bringen, ihre endgültige Entscheidung zu respektieren. Die Chancen standen 50 zu 50. Das war schon eine Nervenanspannung. Nun habe ich leider, genetisch bedingt, nicht viel an Geduld mitbekommen und es fiel mir ausgesprochen schwer, die Füße ruhig zu halten.
Ja, und dann geschah für mich das kleine Wunder. Das Telefon klingelte und meine Lady meldete mir ihre Wiederteilnahme.
Geschafft!
Gemeinsam haben wir den inneren Schweinehund zunächst besiegt und gemeinsam werden wir auch das Ziel wieder erreichen. Und dieses Mal für immer. Darauf will ich sorgfältig achten.
Für mich persönlich war es ein ganz tolles Gefühl festzustellen, dass sich mein Einsatz wieder einmal gelohnt hat.
In meinen Trennkostseminaren, aber auch in meinen Beratungsstunden für Farb- und Stilberatung, begegnet mir jetzt eine völlig neue Qualität von Frauenpower, wie es sie noch vor 10 Jahren beispielsweise nur vereinzelt gab. Heute nämlich sieht das ganz anders aus.
Frauen gehen plötzlich eigene Wege und suchen sich ihre wahre Bestimmung, die sich oft deutlich von den eingefahrenen Gleisen unterscheidet, die bislang ihr Leben bestimmt hatten.
Meine Seminarteilnehmerin, Frau Pühler, ist ein solches Beispiel. Ihre Geschichte macht Mut und zeigt, dass es nicht nur der Jugend vorbehalten ist, sich auf eine schöne Zukunft freuen zu dürfen. Aber das soll sie selbst erzählen:
Davon rate ich dringend ab.
Wenn immerzu etwas gegessen wird, können die verschiedenen Verdauungsstationen nicht ungestört arbeiten und dann nicht den Weg frei machen für den Nahrungs-Nachschub.
Wird ständig „nachgeladen“, ist auch die Produktion von Verdauungsenzymen gestört.
Der zügige Ablauf der Funktion ist behindert, Nahrung wird oftmals unzulänglich verdaut.
Deshalb ist es sinnvoll, nur zwei bis drei Hauptmahlzeiten am Tag einzunehmen. Diese sollten sein: Weiterlesen »
Ich bin sauer!
Das ist nicht nur ein salopper Spruch, sondern kann durchaus die körperliche Befindlichkeit eines Menschen bezeichnen
Vorwort von Ingrid Schlieske:
Mein großes Vorbild ist Frau Dr. Veronica Carstens. Sie hat schließlich hierzulande das Feld bereitet für die Naturheilkunde. Wenn sie also etwas veröffentlicht, lese ich das mit großer Aufmerksamkeit. Wenn sie im Fernsehen auftritt, schalte ich ein.
Frau Dr. Carstens gehört nicht zu den Menschen, die vor Gesundheit strotzen und sich als leuchtendes Beispiel hinstellen für die Wirksamkeit ihrer Lehre. Vielmehr sieht man dieser eleganten, feinen Person ihre zarte Gesundheit an. Man nimmt ihr einfach ab, dass sie die Erkenntnisse, über die sie spricht, selbst ausprobiert oder mit Erfolg bei ihren Patienten angewandt hat.
Als sie vor einigen Monaten einmal im Fernsehen davon sprach, dass sie viel von der Blutgruppen-Diät halte und es schade fände, dass sie dieses für ihre Gesundheit erst jetzt nutzen könne, weil man früher nicht an eine solche Einteilung gedacht hatte, griff ich sofort diesen Faden auf.
Nun, von der Blutgruppen-Diät hatte ich natürlich schon gehört, aber interessiert hat sie mich nicht wirklich. Ich bin begeisterte Trennköstlerin und kümmere mich eigentlich nicht um die vielen Ernährungsthesen, die kursieren. Diese kommen und gehen. Bei den Worten von Frau Dr. Carstens allerdings nahm ich mir vor, einmal etwas tiefer einzudringen in die Materie. Also kaufte ich das angesprochene Buch und las es in einem Rutsch.
Da ich ein neugieriger Mensch bin, wollte ich gleich ausprobieren, wie das denn so ist mit der Bekömmlichkeit der Nahrungszuordnung. Dazu allerdings musste ich erst meine Blutgruppe bestimmen lassen. Zu meinem Erstaunen waren für meine Blutgruppe A tatsächlich auch genau die Lebensmittel empfohlen, die ich selbst schon als zu mir passend empfunden hatte. Leider gehörten aber auch Obst- und Gemüsesorten, die ich besonders mag, auf die Negativliste für mich. Aber da ich ja wissen wollte, was dran ist an dieser Lehre, hielt ich mich bei meinen Einkäufen an die vorgeschlagenen Produkte. Und siehe da, alle diese Nahrungsmittel, ohne Ausnahme, bekommen mir ausgesprochen gut.
Ich werde meine Trennkost-Ernährung also künftig vorwiegend nach diesen Empfehlungen zusammenstellen.
Im vergangenen Jahr hatte mir eine Trennkost-Seminarleiterin einen Brief geschrieben und mir ihre Erfahrungen mit der Blutgruppen-Diät geschildert. Damals hatte ich diesen Artikel erst einmal zur Seite gelegt. Heute hat er eine andere Bedeutung für mich, und ich will ihn an dieser Stelle veröffentlichen.
Ingrid Schlieske
Soja-Milch hatte in der Vergangenheit eine besondere Bedeutung für Menschen mit Kuhmilch-Allergie. Der gesundheitsbewusste Bürger aber baut Soja in allen Variationen heute regelmäßig ein in seine Ernährungsplanung.
In besonderem Maße eignet sich dazu die Soja-Milch. Zugegeben, berauschend schmeckt sie nicht gerade, trinkt man sie solo. Deshalb hat die Industrie, auch die Hersteller von Reform- und Biokost, reagiert und bietet alle möglichen Zubereitungen von Sojamilch an. Die Geschmacksrichtungen reichen von Vanille und Schokolade, bis hin zu Früchten verschiedener Sorten. Diese Varianten schmecken auch recht gut. Aber immer sind sie süß und oft konserviert. Dabei spielt es kaum eine Rolle, dass Rohrzucker statt gereinigter Zucker verwendet wurde.
Dabei ist es super einfach, sich mit Soja-Milch täglich eine Riesenportion Energie zuzuführen.
Dafür wird frisches Obst geschält und in Stücke geschnitten (Ananas, Birnen, Äpfel, Pflaumen, Aprikosen u.a.), mit dem Küchenstab zerkleinert, Soja-Milch untergemixt, fertig.
Das Ganze dauert nur Minuten.