Meridianklopfen von Zeitmanagement führte ans „Eingemachte“ Übersäuerung des Organismus
Jul 26

Vorwort von Ingrid Schlieske:
Mein großes Vorbild ist Frau Dr. Veronica Carstens. Sie hat schließlich hierzulande das Feld bereitet für die Naturheilkunde. Wenn sie also etwas veröffentlicht, lese ich das mit großer Aufmerksamkeit. Wenn sie im Fernsehen auftritt, schalte ich ein.
Frau Dr. Carstens gehört nicht zu den Menschen, die vor Gesundheit strotzen und sich als leuchtendes Beispiel hinstellen für die Wirksamkeit ihrer Lehre. Vielmehr sieht man dieser eleganten, feinen Person ihre zarte Gesundheit an. Man nimmt ihr einfach ab, dass sie die Erkenntnisse, über die sie spricht, selbst ausprobiert oder mit Erfolg bei ihren Patienten angewandt hat.
Als sie vor einigen Monaten einmal im Fernsehen davon sprach, dass sie viel von der Blutgruppen-Diät halte und es schade fände, dass sie dieses für ihre Gesundheit erst jetzt nutzen könne, weil man früher nicht an eine solche Einteilung gedacht hatte, griff ich sofort diesen Faden auf.

Nun, von der Blutgruppen-Diät hatte ich natürlich schon gehört, aber interessiert hat sie mich nicht wirklich. Ich bin begeisterte Trennköstlerin und kümmere mich eigentlich nicht um die vielen Ernährungsthesen, die kursieren. Diese kommen und gehen. Bei den Worten von Frau Dr. Carstens allerdings nahm ich mir vor, einmal etwas tiefer einzudringen in die Materie. Also kaufte ich das angesprochene Buch und las es in einem Rutsch.
Da ich ein neugieriger Mensch bin, wollte ich gleich ausprobieren, wie das denn so ist mit der Bekömmlichkeit der Nahrungszuordnung. Dazu allerdings musste ich erst meine Blutgruppe bestimmen lassen. Zu meinem Erstaunen waren für meine Blutgruppe A tatsächlich auch genau die Lebensmittel empfohlen, die ich selbst schon als zu mir passend empfunden hatte. Leider gehörten aber auch Obst- und Gemüsesorten, die ich besonders mag, auf die Negativliste für mich. Aber da ich ja wissen wollte, was dran ist an dieser Lehre, hielt ich mich bei meinen Einkäufen an die vorgeschlagenen Produkte. Und siehe da, alle diese Nahrungsmittel, ohne Ausnahme, bekommen mir ausgesprochen gut.
Ich werde meine Trennkost-Ernährung also künftig vorwiegend nach diesen Empfehlungen zusammenstellen.
Im vergangenen Jahr hatte mir eine Trennkost-Seminarleiterin einen Brief geschrieben und mir ihre Erfahrungen mit der Blutgruppen-Diät geschildert. Damals hatte ich diesen Artikel erst einmal zur Seite gelegt. Heute hat er eine andere Bedeutung für mich, und ich will ihn an dieser Stelle veröffentlichen.
Ingrid Schlieske


Brief von Heike Seiwert an das BIOLINE-Team,
seit einiger Zeit arbeite ich in meinen Trennkost-Seminaren auch mit dem Blutgruppenplan. Das ergab sich so: Einige meiner Teilnehmer, die sehr konsequent und gewissenhaft nach dem Trennkostkonzept leben, nahmen nicht so zügig ab wie andere. Ich habe versucht herauszufinden, woran das liegen könnte.
Eine Teilnehmerin mit der Blutgruppe „A“ zeigte mir beispielsweise ihren Wochen-Speiseplan. Es war zu ersehen, dass sie eine „fleischfressende Pflanze“ war. Außerdem aß sie viel Käse und Weizenbrot.
Ich habe ihr eine Woche lang rein vegetarische Kost verordnet, das heißt, es gab bevorzugt Soja, vegetarische Brotaufstriche wie mediterranes Olivenschmalz, Sesambrotaufstrich und andere.
Außer dem Apfel-Quark-Müsli kamen keine Milchprodukte auf den Tisch, und es gab nur reines Roggenvollkornbrot zur Kohlenhydratzeit.

Siehe da, in der Folgewoche hatte die Dame 1,2 kg abgenommen

Ähnliche Erfahrungen machte ich mit Teilnehmern der Blutgruppe „O“. Sie aßen vorher wenig Fleisch, dafür aber viel Käse. Hier habe ich einmal Fisch, einmal Fleisch (kein Schweinefleisch), einmal Eier, Soja und reines Roggen- oder Dinkelvollkornbrot verordnet. Außerdem bekamen sie striktes Käse-Verbot. Auch hier waren in der Woche darauf gute Erfolge zu verbuchen.

Ungläubiges Staunen
Eine neue Teilnehmerin sagte zu mir im Beratungsgespräch, sie hätte seit einem viertel Jahr ihre Ernährung aus ethischen Gründen auf fleischlos umgestellt. Seitdem habe sie 6 kg zugenommen. Ich sah sie an und sagte: „ Sie haben bestimmt die Blutgruppe „O“. Sie antwortete ganz zielsicher: „Nein, ich habe „A“.
Schön und gut, wir führten unser Beratungsgespräch fort und dabei erfuhr ich auch, dass mein Gegenüber als Ausgleich für das Fleisch jetzt sehr viel Käse aß. Plötzlich sah mich die Frau an, stutzte, öffnete ihre Handtasche und holte ihren Blutspenderpass heraus. Was stand da drin?

Es war kaum zu glauben, sie hatte tatsächlich, genau wie ich gemutmaßt hatte, die Blutgruppe „O“

Sie staunte nicht wenig. Also auch hier: Käse-Verbot (für den Anfang), dann konnte sie schön mit unseren Soja-Produkten ausgleichen und aß auch ein- bis zweimal die Woche Fisch. Nach zwei Monaten waren dank Trennkost und Käse-Reduktion ihre Gewichtsprobleme behoben.

Immer wieder erlebe ich, dass es bei manchen Menschen nur mühsam zu der angestrebten Gewichtsreduktion kommt. Es lohnt sich dann, einmal nachzuschauen, ob hier nicht Nahrungsmittel bevorzugt werden, die eine zügige Verstoffwechselung behindern.

Ich freue mich, dass ich meinen Seminarteilnehmern neben dem großartigen Trennkost-Konzept der Schule für Fitneß und Ernährung behilflich sein kann, Gewichtsprobleme und Gesundheitsprobleme dauerhaft zu lösen. Die Blutgruppen-Diät ist dafür eine schöne Ergänzung.

Herzlichst Heike Seiwert, Trennkost-Seminarleiterin, Felsberg

Buch-Tipp: 4 Blutgruppen - Vier Strategien für ein gesundes Leben
Autoren Dr. Peter J. D’Adamo und Catherine Whitney, Piper Verlag

Der unterschiedliche Bedarf
Es gibt die Blutgruppen „O“, „A“, „B“ und „AB“.
Jeder dieser Blutgruppentypen benötigt den für sich spezifischen „Brennstoff“, um eine optimale Funktion ihres Organismus zu erwirken. So können Menschen mit der Blutgruppe „O“ beispielsweise Fleisch wirksam verdauen, während die mit der Blutgruppe „A“ besser beraten sind, wenn sie ihren Proteinbedarf durch Sojaprodukte decken. Menschen mit der Blutgruppe „B“ hingegen sind weniger empfindlich, sie sind recht ausgewogene Allesesser.
Gruppe „AB“ hingegen hat einen empfindlichen Verdauungstrakt und kann sich vielseitig, aber maßvoll ernähren.

Hier die Blutgruppen-Diät-Tabelle zum Download: Blutgruppen-Diät-Tabelle

Die Tabelle stellt Empfehlungen dar
Die Buchstaben in den Spalten bezeichnen die Empfehlung:
n = neutral:
Diese Nahrung ist normal bekömmlich.
r = ratsam:
Hier handelt es sich um Nahrung, die bevorzugt werden sollte, weil sie direkt heilende Wirkung hat.
a = abzuraten:
Von dieser Nahrung wird abgeraten, sie ist für diese Blutgruppe nicht geeignet.


Es versteht sich, dass die Zuordnung nicht fanatisch eingehalten werden muss. Es ist bereits von großem gesundheitlichem Nutzen, wenn die Empfehlungen weitgehend befolgt werden.
Die Übersicht ist nicht vollständig und stellt nur einen Ausschnitt aus der Produkt-Vielzahl dar, damit für Interessenten ein erster Überblick möglich ist.

Artikel: Bioline-Magazin


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