Gesund ein Leben lang Diabetes mellitus
Jan 10

Unter Arthrose, einer der häufigsten rheumatischen Erkrankungen, versteht man in der Medizin degenerative Veränderungen an den Gelenken. Am häufigsten sind Hüften, Schultern, Knie und Finger betroffen. Vereinfacht bedeutet das Abnutzungserscheinungen, meist an den Knorpeln oder der Gelenkschleimhaut.
Diese Diagnose verunsichert viele, die dann glauben, ihren Körper überlastet zu haben und sich jetzt schonen wollen.
Der amerikanische Physiotherapeut Pete Egoscue verweist in seinem Buch „Schmerzfrei mit der Egoscue-Methode“ darauf, dass Steifheit und Gelenkschmerzen fast immer auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind.


Wir belasten unsere Gelenke nicht regelmäßig genug, um die Knorpel zu ernähren, die nur unter Druck versorgt werden können

Und wir berücksichtigen ungenügend, dass wir immer zwei Gelenke haben, die aufeinander abgestimmt sein müssen. Wir haben einen Muskel, der beugt, und einen Muskel, der streckt. Wird einseitig belastet, entsteht eine höhere Anforderung für den Gegenspieler, der dann schmerzt und behandelt wird, obwohl er nicht die eigentliche Ursache ist.

Wie wirksam unser eigenes Zutun sein kann, erlebte ich selbst. Vor zehn Jahren teilte mir meine Ärztin die Diagnose Hüftarthrose im Anfangsstadium mit. Sie mahnte, das könne in absehbarer Zeit zu einem künstlichen Hüftgelenk führen. Klugerweise verordnete sie mir eine manuelle Therapie, also gezielte Bewegung, und empfahl mir abzunehmen und zu entschlacken.
Mit Trennkost nahm ich 10 kg ab und  brachte so mein Lymphsystem ganz nebenbei in Ordnung.
Da ich zudem begeistert bei der regelmäßigen Gymnastik geblieben bin, konnte mir die Ärztin vor kurzem bestätigen, dass der Schaden nicht fortgeschritten ist, sondern das Hüftgelenk leistungsstärker ist, als es vor zehn Jahren war.


Ernährung
Ernährungsformen, wie die vollwertige Trennkost, die der Übersäuerung des Körpers entgegen wirken und ihn von Säureschlacken befreien, sind hervorragend geeignet, Knochen und Gelenke zu pflegen. Die feine Gelenkinnenhaut benötigt sehr viel Vitamin C aus Obst und Gemüse, Vitamin E aus Pflanzenölen sowie Omega-3-Säuren aus fettem Seefisch oder Lebertran oder entsprechenden Pflanzenölen. Zucker und Schweinefleisch sollten deutlich reduziert werden.

Bewegung
Das schmerzende Gelenk sollte weder geschont noch einseitig trainiert werden. Ich empfehle die Egoscue-Übungen als wirksame Selbsthilfe. Sie setzen an der Stelle an, wo das Problem sitzt, nicht unbedingt dort wo der Schmerz ist, und wirken auf das Zusammenspiel von Wirbelsäule, Gelenk und Muskel ein. Sie bringen Gelenke und Muskeln auf beiden Körperseiten wieder ins Gleichgewicht und nehmen dabei auch Belastungen, die wir bislang noch nicht bemerkt hatten, denn die Schädigung ist oft schleichend.
Die Übungen sind so einfach und bequem, dass sie jeder ausführen kann.

Artikel: Bioline-Magazin (Elfi Sinn)

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