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Apr 07

Das kleine Kraftpaket
Im arabischen bedeutet der Name Alfalfa „Vater aller Nahrungsmittel“.
„Klein, aber oho“, dieser Ausdruck paßt hervorragend zu dieser kleeartigen Pflanze, die mit dem höchsten Gehalt an Mineralstoffen und Nährstoffen, den eine Landpflanze hier auf Erden haben kann, ein Kraftpaket für die Gesundheit ist.
Aber nicht nur wir Menschen profitieren von ihr, sie gehört zur weltweit am meisten angebauten Tierfutterpflanze, die frisch und auch als Trockenfutter verwendet wird. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich besonders mit dem hohen Anteil (1/5) an hochwertigen Eiweißen, wobei der Eiweißbestandteil Rubisco eingehender erforscht wird.



Wie Soja – ein Eiweißlieferant

Die Wissenschaftler gehen davon aus, daß Alfalfa vielleicht bald mit Soja auf eine Stufe gestellt werden kann, da es ebenfalls ein hochwertiger Eiweißlieferant ist.

Frische Alfalfasprossen sind ein zarter Genuß mit einem feinen Aroma.

Sie schmecken jung und alt, sind leicht selbst herzustellen und lassen sich vielseitig kombinieren.
Wer das ausprobiert hat, will sicherlich diese leckere Gesundheitsvorsorge nicht mehr missen.

Inhaltsstoffe der Alfalfasprossen

  • Vitamine A, B1, B2, B3, B5, B6, B12, C, D, E, H, K
  • Mineralstoffe Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Phosphor
  • Pflanzenfarbstoffe Chlorophyll, Carotin
  • 8 verschiedene Enzyme
  • alle (!) essentiellen Aminosäuren sowie viele Spurenelemente


Wirkungen für die Gesundheit

Alfalfasprossen versorgen den Körper optimal mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Eiweißen und können durch die einzigartige Kombination aller Inhaltsstoffe folgende gesundheitsfördernde Einflüsse haben:

  • antioxidative Wirkung durch das Einfangen der Freien Radikale
  • krebsvorbeugend, indem giftige Stoffwechselprodukte abgebaut werden
  • blutbildend durch den hohen Gehalt an Vitamin B12 (schon 100 g decken den Tagesbedarf)
  • immunsystemstärkend durch den hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
  • cholesterinsenkend, durch die Saponine, die den Wert der „schlechten” Fette (LDL) mindern und den Wert der „guten” (HDL) nicht beeinflussen
  • vorbeugend gegen Osteoporose, durch den hohen Gehalt an Kalzium, 50 g Sprossen (= 600 mg) decken den gesamten Tagesbedarf
  • ph-Wert regulierend
  • stoffwechseloptimierend und reinigend



Alfalfa in der Küche

Frische Sprossen bereichern Salate, Suppen, lassen sich zwischendurch knabbern, passen in Joghurt- oder Quarkgerichte, aufs Brot mit vegetarischer Paste, zu Käse oder Tofu, ja eigentlich zu fast allen Speisen.

Alfalfa auf der Fensterbank Die im Naturkost- oder Bioladen gekauften Alfalfasamen läßt man über Nacht in hochwertigem Wasser quellen. Sie werden dann abgespült und an einen sonnigen Platz gestellt, 2x täglich gespült und sind nach 7 bis 10 Tagen fertig zum Essen.

Nebenwirkungen
hat diese „wunder-volle” Pflanze eigentlich keine, wenn Folgendes beachtet wird: Der Samen enthält eine gesundheitsschädigende Aminosäure, die jedoch beim Keimen (nach 7 Tagen) abgebaut wird.

Es ist heutzutage wichtiger als es jemals war, der Nahrung hochwertige, pflanzliche Proteine zuzuführen und weniger Fleisch und Wurst zu essen.
Alfalfa bietet dafür eine gute Chance.

Autorin: Hidelgard Kita (Kräuterfrau)

Buchtipps zu diesem Artikel:
Dr. Küche und Dr. Gaten


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